Wunderschöne Mauerblümchen

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Im Frühjahr…

zeigen sich die ersten Blätter vieler Pflanzen. Beim aufräumen und Fugen reinigen heißt es genau hinschauen, was man da vor sich hat.

Mit Gras leicht zu verwechseln sind die Blätter von Krokussen. Sie haben einen feinen weißen Streifen, da lohnt es sich genau hinzuschauen, denn die zarten Blüten möchte man doch eigentlich gerne behalten und nicht aus Versehen herausreißen.

Bienen umschwirren die Krokusse
Sie verschönern jede graue Ecke
Mit den Jahren breiten sich die Krokusse aus und bilden dichte Teppiche

Auf dem Weg zum Schrebergarten entdeckte ich zwischen Vorgärten und Bürgersteig dann noch diese kleinen zarten blauen Blüten des Sibirischen Blausterns. Sieht das nicht wunderschön aus?
So etwas ist für mich immer ein besonderer Fund und ein kleiner Lichtblick.
Kein Mensch würde in diese schmale Fuge etwas säen, geschweige denn pflanzen und hier zeigen sich bestimmt 10 – 12 kleine Pflänzchen. Aber die Natur ist der Meinung, jeder noch so kleine Platz sollte grün werden. Und weder der Aufräumwahn, noch die Füße der Menschen konnten sie bisher daran hindern.

Zwar kein Mauerblümchen aber auch andere Pflanzen säen sich aus und sind nicht immer leicht zu erkennen. Was auf dem unteren Foto vielleicht ein kleines bißchen Ähnlichkeit mit Feldsalat hat, sind Vergissmeinnicht.
Im letzten Jahr hatte ich dort 2 Pflanzen reingesetzt und sie, als sie verblüht waren, herausgenommen. Vorher habe ich aber die Pflanzen geschüttelt, so dass die Samen ins Beet fielen. Vergissmeinnicht sind zweijährig. Man sät sie im Sommer aus und sie blühen dann im nächsten Jahr.

Vergissmeinnicht in Hülle und Fülle

Da es mir dort zu viele sind, habe ich ein paar in Töpfe umgepflanzt und sie in den Schrebergarten transportiert. Dort sind sie im Beet schon ganz gut angewachsen und auch die Schnecken scheinen sie in Ruhe zu lassen.

Wollschweber und Vergissmeinnicht, April 2022

Die ersten Insekten sind unterwegs und genießen, genau wie wir Menschen, die ersten warmen Sonnenstrahlen.

Mauerbiene
Feuerwanzen sieht man meist in Gruppen. Sie sind harmlos und richten keinen großen Schaden an

Die Zierkirschen blühen! So schön und immer wieder ein Foto wert.

Immer wieder schön: die Zierkirschenblüte

Schön bunt ist es derzeit auch im Haus, denn in der hellgrünen Ostervase stehen die zweifarbigen Tulpen.

Ebenso bunt habe ich ein kleines Häuschen gestaltet. Für die Vögel möchte ich es nicht aufstellen, es ist eher als Deko für den Garten gedacht. Das Häuschen habe ich als Rohling gekauft und dann selber angemalt.

Nun geht es mit großen Schritten in Richtung Frühling. Am 20. März ist dann auch Frühlingsanfang und mittlerweile passen auch die Temperaturen dazu. In der letzten Woche konnten wir uns schon mal über 16 °C und Sonne freuen, allerdings gab es auch noch mal wieder über Nachtfrost, der aber zum Glück bisher keinen großen Schaden angerichtet hat.
Für den Garten habe ich erneut Fenchel gekauft, aber auch zwei verschiedene Bodendecker.
Zum einen zartpinken Storchschnabel Geranium sanguineum und das Nepal Fingerkraut Potentilla nepalensis.
Nach dem nassen Winter habe ich das Gefühl wir bekommen ein Schneckenjahr, aber abwarten.

Viel Spaß im Frühlingsgarten und einen guten Start in die Woche!

Kategorien: Im Garten

4 Kommentare

kleiner-staudengarten · März 18, 2024 um 4:35 pm

Die Mauerritzenblümchen haben auch meine vollste Bewunderung bzgl. ihrer Überlebensstrategie. So hübsch sind Elfenkrokusse und Scilla, obwohl ich die nicht so gerne im Garten hätte, denn da sollen sie doch ziemlich raumgreifend sein. Dein Vogelhäuschen ist niedlich, so farbenfroh sehr schön auch als Deko geeignet.
Hab eine gute neue Woche – lieben Gruß von Marita

Elke Schwarzer · März 20, 2024 um 4:57 am

Hallo Gabi,
die Elfen-Krokusse sind wirklich tapfer, tauchen an allen möglichen Stellen auf. Wird die Knolle nicht ziemlich platt in solchen Fugenstandorten? 😉
VG
Elke

    Gabi · März 22, 2024 um 8:42 am

    Hallo Elke,
    Vielleicht gibt es mittlerweile auch faltbare Knollen, wer weiß 😉
    VG
    Gabi

Susanna · März 22, 2024 um 3:42 pm

Hallo Gabi,
ich liebe es, wenn Krokusse und Scilla sich ihre Plätze selbst suchen und sich so verbreiten. Bei uns wachsen Buschwindröschen im Natursteinweg, der durch ein Beet führt. Er wurde allerdings extra mit breiten Lücken gelegt, damit sie es leichter haben.
Das Häuschen ist hübsch geworden! Warte mal ab, vielleicht zieht ja doch irgendjemand ein?
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Susanna

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