Schöne Überraschungen

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Auch wenn man eine schöne Zeit im Urlaub verbringt, schweifen die Gedanken ja doch ab und zu nach Hause.

Und man überlegt dann doch, wie es wohl dem Garten geht und was es so Neues gibt.
Meine Erwartungen beim nach Hause kommen waren eher niedrig. Was sollte sich schon groß während nur einer Woche Abwesenheit getan haben? Ich wäre froh, dachte ich, wenn nicht alles entweder vertrocknet, verregnet oder von den Schnecken gefressen wurde.

Umso schöner dann die Überraschung, als ich sah, dass die Saat, die ich vor dem Urlaub noch schnell in einen Topf gesät hatte, tatsächlich schon grüne Blätter hatte. Wenn ich nun noch Schilder dran gemacht hätte, das wäre ja nahezu perfekt gewesen…
Nun ja, manchmal bin in der Hinsicht etwas verpeilt und denke, das sehe ich dann ja schon, Geduld.

Nun wüsste ich es aber jetzt schon ganz gerne, kann aber derzeit nur raten. Zwei verschiedene Sorten Skabiosen habe ich dort ausgesät und eine Sorte Hosta. Insgesamt 8 kleine Blätter zähle ich im Topf…mal gucken ob das noch was wird mit einer größeren Pflanze vor dem Winter. In manchen Wintern hatten wir ab Oktober Frost, das könnte knapp werden.

Als nächstes entdeckte ich 5! neue Knospen an meiner Rose, die ich schon abgeschrieben hatte für dieses Jahr. Ich bin mir total sicher, dass diese Knospen vor dem Urlaub noch nicht da waren. Mal gucken ob sie auch noch aufblühen. Den Blattläusen schmeckt es auf jeden Fall schon mal.

Und die Cosmea, mit denen ich auch nicht mehr so wirklich gerechnet habe, weil ich sie eigentlich an einen falschen Ort ausgesät hatte, blüht nun doch noch. Die Blüten sind aber eher klein. Im nächsten Jahr sollte ich sie wohl doch lieber an einem sonnigeren Ort aussäen. Aber auch so freue ich mich, besser spät als nie.

Im August schon hatte ich den Versuch gestartet, eine Rose aus einem Steckling zu vermehren. Dazu nimmt man einen Rosentrieb mit mindestens 5 Augen (Quertrieben), entfernt alle Blätter bis auf die an der Spitze. Diese Blätter an der Spitze kürzt man um die Hälfte ein.
Den Steckling habe ich dann in ein Gemisch aus Sand und Erde gesetzt. Darüber habe ich eine aufgeschnittene Plastikflasche gestülpt, die als Mini-Gewächshaus diente.
Ob das ganze ein Erfolg war, da bin ich mir noch nicht so ganz sicher. Es zeigen sich zwar neue grüne Blätter, gleichzeitig verlor aber der Steckling heute das alte Blätterpaar. Nun ist die neue Rose erstmal auf die Terrasse umgezogen und die Plastikflasche habe ich entfernt.

Mal gucken ob das was wird mit der neuen Rose.

Unermüdlich blüht auch immer noch die Garten-Wicke. Für Saat und somit für Nachwuchs hat sie auch schon gesorgt. Der Duft und die Farben sind ein Traum.

Kategorien: Im Garten

4 Kommentare

Elke Schwarzer · September 26, 2021 um 8:03 am

Hallo Gabi,
als ich aus dem Urlaub kam, erwartete mich leider die Braunfäule bei den Tomaten, die sahen so schlimm aus, dass ich sie sofort entsorgt habe.
Überrascht haben mich aber immerhin auch ein paar neue Sämlinge.
VG
Elke

    Gabi · September 27, 2021 um 9:18 am

    Oh je, das mit den Tomaten und der Braunfäule hatte ich jetzt schon häufiger gelesen. Tomaten scheinen echte Divas zu sein…

kleiner-staudengarten · September 27, 2021 um 10:18 am

Wie schön deine Cosmeen noch blühen, liebe Gabi…im Urlaub bekamen wir sie zu Melonenstückchen serviert und ich habe sie wie die Kapuzinerkresseblüten gerne probiert. Geschmacklich fand ich sie jetzt nicht so besonders.
Lieben Gruß und eine schöne letzte Septemberwoche, Marita

    gabi · September 28, 2021 um 8:35 am

    Ich wusste nicht, dass auch Cosmeen essbar sind.
    Bisher habe ich Kapuzinerkresseblüte probiert und fand sie ganz ok. In Kochsendungen hatte ich schon öfter andere essbare Blüten gesehen, aber die Reaktionen waren meist auch eher verhalten bis ablehnend 🙂

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